Artern

Zur freundlichen Beachtung & aktuelle Meldungen

Aratora

Sie suchen im Handel nicht mehr erhältliche ARATORA-Schriften?

Von den bislang zwanzig Jahrbüchern der Reihe ARATORA seit 1991 ist ein Drittel ausverkauft und somit nicht mehr im Handel oder beim Verein erhältlich. Dies betrifft die Ausgaben 2/1992, 3/1993, 4/1994, 6/1996, 8/1998, 9/1999 und 10/2000, weiterhin einige unserer Sonderschriften, so jene über den Braunkohlebergbau, die Kyffhäuserkleinbahn, das Elektrizitätswerk Bretleben, den Stadtbrand von 1683 oder über die Siegel und Wappen der Stadt Artern. – Je nach Angebotslage und Rücklauf werden diese Schriften in geringer Zahl als antiquarische Exemplare seitens des Heimatvereins ARATORA angeboten. Interessenten schauen bitte unter der Rubrik JAHRBÜCHER nach, ob dort gesuchte Ausgaben angeboten werden und melden sich telefonisch oder per Mail beim Vorstand, wenn Sie ein oder mehrere dieser gebrauchte Exemplare erwerben möchten! Gleiches gilt, wenn Sie genannte Bücher an den Verein zurückgeben möchten, um Interessierten eine Freude zu bereiten. – Hinweis: Andere als oben notierte Bücher werden nicht zurückgenommen, da diese noch vorrätig sind.


Artern 1727

Alte Dokumente gehören in ein Archiv – nicht auf den Müll!

Immer noch landen wichtigste historische Dokumente, Fotos und Bücher im Abfall. Wie viele unwiederbringliche Belege, Sammlungen und Forschungen sind so aus Unkenntnis oder Bequemlichkeit endgültig den Weg alles Irdischen gegangen? Wohl leider mehr als genug! Daher die ganz herzliche Bitte um Nachricht, wenn z. B. Haushaltsauflösungen anstehen und damit für historisches Material möglicherweise Gefahr besteht entsorgt zu werden. Bitte rufen Sie uns an (Tel. 03466 /320139), wir kommen gern vor Ort und nehmen die Unterlagen in Augenschein bzw. stellen diese gern für die Nachwelt kostenlos sicher. – Wenn Sie eventuell vorhandene Einzelbelege, Bilder oder Sammlungen jedoch selbst behalten möchten, danken wir für Ihr Entgegenkommen, diese Unterlagen für unsere Forschungen bzw. die Vereinssammlung scannen, kopieren bzw. fotografieren zu dürfen.


Reprint

Drei Arterner Namenregister kostenlos anfordern!

Durch sehr viel Fleiß und Engagement liegen zwischenzeitlich drei Registraturen von Veröffentlichungen des Heimatvereins ARATORA vor, die von Walter Kawe aus Artern erstellt worden sind, so eine Aufstellung sämtlicher Namen der in den bislang veröffentlichten Zeitschriften der Reihe ARATORA, also von 1991 bis 2010, vorkommenden Personen, weiterhin ein Namenregister der im September 2011 veröffentlichten und jetzt ausverkauften Arterner Stadtchronik des 19. Jahrhunderts „Wichtige Ereignisse in unserem Gemeindeleben“ von Otto Wagner und erst jüngst eine Registratur für das Anfang Dezember 2012 erschienene und gleichfalls vergriffene Buch „Artern und seine Bewohner im 19. Jahrhundert - Arterner Handwerker und Geschäftsleute von 1800 bis 1900“. Alle drei Register sind als kostenfreie PDF-Datei erhältlich und können beim Vorstand des Heimatvereins ARATORA angefordert werden. Der Versand erfolgt per Email. Ausdrucke sind aufgrund des Umfangs nur in Ausnahmefällen möglich; in diesem Falle wird eine angemessene Spende für Kopierung und Porto zugunsten der Sanierung der Arterner Kirchen-Agenda von 1580 erbeten!


Unstrutbuch

Ausverkauftes Buch wieder erhältlich: „Die Unstrut“ als Nachauflage!

Nachdem die bislang umfangreichste Sachbuch-Veröffentlichung des Heimatvereins ARATORA „Die Unstrut - Geschichte(n) vom Fluss zwischen der Sachsenburger Pforte und dem Wendelstein“ (2015) bereits seit etlichen Monaten ausverkauft ist, diesbezügliche Nachfragen jedoch weiterhin bestehen, ist nun eine zweite, durchgesehene Auflage mit 200 Exemplaren Umfang erschienen. „Durchgesehen“ heißt in diesem Fall, dass einige geringfügige Anpassungen und Änderungen vorgenommen werden mussten, so die Tilgung kleinerer Fehler in Orthografie und Ausdruck, die sich trotz aller Sorgfalt leider eingeschlichen hatten, bzw. der Austausch einiger weniger Bilder, die zwar identisch aber mit jetzt besserer digitaler Qualität übernommen worden sind. Inhalt und Layout von „Die Unstrut“ blieben von diesen Modifikationen jedoch komplett unberührt und sind deckungsgleich mit der ersten Auflage. – Der Vertrieb (auch per Post) wird wiederum ausschließlich über den Heimatverein ARATORA und „Das Gute Buch“ in Artern abgewickelt. Bestellungen über ISBN bzw. die Gewährung von Buchhändler-Rabatten sind leider nicht möglich! Der Kaufpreis bleibt mit 19,90 Euro konstant zu dem der Erstauflage. Bestellungen können ab sofort wie folgt getätigt werden: Tel. 03466 / 320139 oder Email: verein@heimatverein-aratora.de. – Noch einmal kurz zum Inhalt: Auf 290 Seiten und illustriert mit über 400, überwiegend historischen Abbildungen widmen sich die Autoren Andreas Schmölling (Artern), Dr. Mathias Deutsch (Erfurt) und Binnenschiffer a. D. Hans-Joachim Büchner (Weißwasser) historischen, volkskundlichen, geografischen, verkehrsgeschichtlichen, wasserwirtschaftlichen sowie kartografischen Themen zur Flussgeschichte der Unstrut und Unstrut-Aue. Im Fokus der Untersuchungen, die schwerpunktmäßig den Zeitraum ab ca. 1750 bis um 1950 umfassen, stehen Geschehnisse in und um die Unstrut-Ortschaften Sachsenburg, Oldisleben, Bretleben, Schönfeld, Artern, Ritteburg, Schönewerda, Bottendorf, Roßleben und Wendelstein. Nachstehende Themenblöcke werden im Buch mit mehr als hundert Kapiteln angesprochen und sind reich illustriert: Daten und Fakten zum Fluss; historische Entwicklungsphasen der Unstrut und deren Flusslandschaft; Aberglaube und Brauchtum im Unstrut-Tal; Brücken und Stege, Straßen und Wege; Landwirtschaft im Unstrut-Tal; Fischerei in der Unstrut und ihren Nebenflüssen; Unstrut-Müller und Mühlen; Hoch- und Niedrigwasser sowie Trockenjahre; Hochwassermarken und Kleindenkmale mit Flussbezug; Baden und Schwimmen im Fluss; Unglücksfälle und Selbstmorde; Schiffbarmachung, Schifffahrt, Schleusen und Treidelwesen; wasserbauliche Maßnahmen, Brücken und Wehre; Persönlichkeiten aus der Unstrut-Region; Gewässerverunreinigung bzw. Gewässerschutz; Menschen, Orte und Natur an der Unstrut.


Provinzstein

Sanierungsobjekt 2018: Provinzstein in der Sangerhäuser Straße

Vor drei Jahren wurde durch den Heimatverein ARATORA begonnen, wichtige städtische Denkmale fachgerecht sanieren zu lassen: der Lutherstein in der Reinsdorfer Straße (2015), der Friedensstein in der Schönfelder (2016) und der Wappenstein in der Ritterstraße (2017). Zudem konnten ein historisches Kirchenbuch der evangelischen Gemeinde (2016) und eine in Artern in Nutzung gewesene sog. Kirchen-Agenda von 1580, das ist ein Handbuch für Pfarrer der damals noch jungen evangelischen Lehre, fachmännisch in Halle/S. wiederhergestellt werden (2018). Die Kosten für all diese Projekte trug komplett der Verein, großartig unterstützt durch Spenden von vielen Mitgliedern und Freunden. – Im Jahr 2018 ist nun eine weitere Sanierung avisiert: der preußische „Provinzstein“ in der Sangerhäuser Straße. Bei diesem handelt es sich um ein sehr seltenes Kleindenkmal, das damalige Verantwortlichkeiten bei der Zuständigkeit, der Bewirtschaftung und Pflege von Abschnitten der Chaussee zwischen Sangerhausen und Kindelbrück, hier den Bereich um Artern betreffend, widerspiegelt. Deshalb auch die Aufschriften „Stadt Artern“ und „Provinz“, wobei mit letztgenannter Inskription die Preußische Provinz Sachsen als übergeordnete Verwaltungseinheit gemeint ist (und nicht etwa, dass Artern = Provinz = Niemandsland zu definieren sei). Zeitlich ist das Denkmal wohl um 1840 anzusetzen. Die Bezeichnung als „Provinzstein“ war amtlich nicht verbindlich, ist vielmehr ein neuzeitliches Konstrukt in Ermangelung der Kenntnis der historisch exakten Benennung. Voraussichtlich im Frühsommer 2018 soll der restaurierte Stein neu gesetzt werden, wobei das benachbarte dreieckige Rasengrundstück an der Einmündung der Voigtstedter in die Sangerhäuser Straße favorisiert wird – besonders, weil bereits 1995 und 2011 verkehrsursächliche Beschädigungen des Denkmals stattgefunden haben. Am neuen Standort wäre dies dann kaum mehr möglich. Und auch für diese aktuelle Sanierung wird wiederum um finanzielle Unterstützung gebeten. Vorab dafür wiederum vielen herzlichen Dank für Ihre Spenden hierzu!


Alte Heimat Artern

Neuer Bildband: über zwei Drittel der Gesamtauflage verkauft!

Bei der Suche nach einem attraktiven Weihnachtsgeschenk mit fairem Preis-Leistungsverhältnis ist auch in diesem Jahr der Heimatverein ARATORA wieder gern behilflich! Einerseits empfehlen wir natürlich die nach dem Zwiebelmarkt noch verbliebenen Restexemplare unseres (N)Ostalgie-Kalenders 2018 „Artern in den 60er bis 80er Jahren auf 24 Kalenderbildern“, wie auch den bereits am Freitag, 27. Oktober 2017 erschienenen Bildband „Alte Heimat Artern - Die Bildersammlung des Buchbindermeisters Wilhelm Leibnitz (1898-1983)“ aufmerksam gemacht werden soll! Auf 128 Seiten nimmt dieser alte Arterner Handwerker und Lokalpatriot aus der Leipziger Straße 12 die Interessenten auf eine bildliche Reise durch die Stadtgeschichte mit, die zeitlich zwischen den 1880er und den 1950er Jahren anzusetzen ist. Auf 124 Fotografien in Schwarzweiß wird Bekanntes und weniger Bekanntes aus der Vergangenheit Arterns gezeigt, sei es die Grundsteinlegung des Rathauses, der Markt, der Weinberg, das Industrieviertel, der Bahnhof (auch Kleinbahnhof West), die Innenstadt, die Kirchen, Schulen, Saline-Park, Mühlgraben und Unstrut, die Altstadt mit Saline, der Friedhof sowie Stadtansichten in der Totalen. – Der attraktive Band ist im handlichen Querformat A5 gedruckt, unser Bild zeigt den Buchumschlag mit Blick vom Weinberg auf die Stadt. Nach Auslieferung wird „Alte Heimat Artern - Die Bildersammlung des Buchbindermeisters Wilhelm Leibnitz (1898-1983)“ im „Guten Buch“ Artern und über den Heimatverein ARATORA erhältlich sein. Der Verkaufspreis beträgt 12,00 Euro. Bitte aber zu beachten: Die Auflage beläuft sich auf gerade einmal 300 Exemplare! Interessenten mögen bitte deshalb nicht allzu lange warten, weil eine zweite Auflage kaum möglich sein wird.


Artern

Bewahrt & publiziert: Ihre alten Bilder für unsere neuen Bücher!

Auch für unsere nächsten Bücher und Broschüren bitten wir unsere Mitglieder, Freunde, Interessierte und Homepagebesucher um Mithilfe! In fünfundzwanzig Jahren Publikationstätigkeit mit mehr als dreißig Büchern über unsere Heimatstadt Artern sowie die nähere Umgebung wurden mittlerweile zigtausende Fotos und Dokumente publiziert. So interessant und aufschlussreich dieser überwiegend aus historischen Postkarten und „Standardmotiven“ bestehende Fundus auch ist, an den Reiz privater Aufnahmen kommen diese oftmals nicht heran. Für unsere jüngsten Veröffentlichungen – die Chroniken "Wichtige Ereignisse in unserem Gemeindeleben" sowie „Artern und seine Bewohner im 19. Jahrhundert“, die "Beiträge zur Geschichte der Salinen in Artern vom 15. Jahrhundert bis 1928" und ganz besonders für "150 Jahre Kindergarten Magdalenenstraße in Artern 1865-2015" und "Die Unstrut - Geschichte(n) vom Fluss zwischen der Sachsenburger Pforte und dem Wendelstein" – erhielt der Heimatverein ARATORA viele hunderte Bilddokumente aus privater Hand. Dafür unser besonders herzlicher Dank, und unsere Suche zur Sicherung und Publikation historischer Bilder geht weiter, so für die Ende 2017 geplante "Nachlese" unseres Unstrut-Buches. Dafür werden wiederum altes Bildmaterial und Fotomotive aus den Gemeinden zwischen diesen alten Unstrut-Burgen gesucht. Bitte helfen Sie auch hier bei der Motivfindung und stellen Sie uns die „Schätze“ aus Ihren Fotoalben leihweise zur Verfügung. Oder sprechen Sie mit uns über das Leben Ihrer Vorfahren an und mit der Unstrut, damit diese Überlieferungen erhalten bleiben! – Den Spendern wird auf unserer Homepage sowie in den Veröffentlichungen namentlich gedankt, zudem werden deren Namen als Bildquelle bzw. Bildgeber veröffentlicht. – Trotzdem und aus leidiger Erfahrung nachstehend ein sehr ernstgemeinter Hinweis: alle unsere Veröffentlichungen, deren Inhalte und Abbildungen bzw. der Umfang dieser Homepage sind urheberrechtlich geschützt. Sie sind keine kostenlose Quelle zur Aufhübschung z. B. von Onlinepräsenzen jedweder Art mangels eigenem relevanten Bildmaterial! Die Publikation in anderen, auch elektronischen Medien setzt in jedem Fall vorherige schriftliche Zustimmung voraus. Das gilt ebenso für die Veröffentlichungen von ARATORA-Autoren in anderen Verlagen bzw. unter Regie anderer Herausgeber. Vielen Dank für Ihre Kenntnisnahme!


Kibu-Suche

Suche nach verschollenen Kirchenbüchern aus unserer Heimat!

Die Freude über die jüngst aufgetauchte Abschrift eines Arterner Taufregisters für die Jahre 1902 bis 1906 (siehe unsere aktuelle Meldung vom 29. März 2016) kann leider nicht jene Verluste aufwiegen, die den evangelischen Gemeinden in unserem Kirchenkreis Eisleben-Sömmerda infolge Diebstahls bzw. Nichtrückgabe von Archivalien entstanden sind. Aus diesem Grund werden nachstehend jene Kirchenbücher benannt, die leider abhanden gekommen sind. Zugleich wird um Mithilfe bei der Wiederbeschaffung dahingehend gebeten, bei historischen oder genealogischen Forschungen wachsam zu sein, vor allem aber, wenn Kirchenbücher oder andere kirchliche Archivalien zum Kauf angeboten werden bzw. bei Recherchen sich solche unberechtigt als in Privatbesitz befindlich herausstellen. In diesen Fällen wird um Nachricht an den Archivbeauftragten des Kirchenkreises Eisleben-Sömmerda, Pfarrer Hans-Martin Kohlmann in Wippra (Tel. 034775 / 20348 bzw. kirche-wippra@gmx.de), oder an das Archiv der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen in Magdeburg (Tel. 0391 / 50665990 bzw. archiv.magdeburg@ekmd.de) gebeten. Jede Mitteilung wird vertraulich behandelt! Für die Auffindung nachstehender Kirchenbücher (KB) aus unserem Kirchenkreis Eisleben-Sömmerda sind Belohnungen ausgesetzt worden:

Günstedt: KB 1598-1665,
Günstedt: KB 1757-1799 (aus dem Pfarrhaus gestohlen; zwei weitere verschollene Kirchenbücher sind der Kirchengemeinde als Postpaket aus Mecklenburg-Vorpommern zugeschickt worden!),
Hohlstedt: KB 1579-1700 (aus dem Pfarrhaus Wallhausen gestohlen!),
Hohlstedt: KB 1700-1768,
Hohlstedt: KB 1769-1821,
Langenroda: KB 1599-1708 (an Ahnenforscher ausgeliehen und nicht zurückgegeben!),
Mansfeld: KB 1571-1667 (aus dem Amtszimmer des Pfarrers gestohlen!),
Sotterhausen: KB 1659-1786 (an Ahnenforscher ausgeliehen und nicht zurückgegeben!),
Wallhausen: KB 1636-1690 (im Pfarrhaus Wallhausen gestohlen; ein weiteres verschollenes Kirchenbuch wurde von unbekannter Person wieder in den Gemeinderaum gelegt!) und
Wallhausen: KB 1749-1780.


Clerus Mansfeldicus

Auffindung & Erhalt alter kirchlicher Akten - Gegenbeispiele aus Artern!

Seit Sommer 2016 hat der Heimatverein ARATORA aufgezeigt, das es auch anders gehen kann: eine auf einem Trödelmarkt angebotene (bislang unbekannte) Abschrift aus dem Taufbuch der evangelischen Gemeinde Artern, betreffend die Jahre 1902 bis 1906 mit rund 800 Einträgen, konnte vom Anbieter erworben werden und ist dem hiesigen Pfarramt als Schenkung zur Verwahrung gegeben worden. Zudem übernahm im selben Jahr der Heimatverein ARATORA die gesamten Kosten für die komplette Sanierung eines arg zerlesenen Kirchenbuches mit den Eintragungen der Sterbefälle in der Gemeinde Artern zwischen den Jahren 1855 und 1905. In aufwendiger Handarbeit ist der Foliant in Halle/S. frisch eingebunden worden, zuvor wurden Klebungen vorgenommen sowie die Einzelseiten repariert. Derzeit in Arbeit ist die Sanierung einer sog. Kirchen-Agenda von 1580, die Arterner Pfarrern als Leitlinie zur Umsetzung der lutherische Lehre und für das Gemeindeleben diente. Diverse handschriftliche Notizen früherer hiesiger Geistlicher zeugen vom regen Gebrauch, daraus resultierend auch der derzeitige Erhalt des Buches. Nach der voraussichtlichen Wiederherstellung im Herbst 2017 wird der Heimatverein ARATORA auch diese Agenda dem Pfarramt Artern als Schenkung überlassen. Weiterhin wird noch im Jahr des Reformationsjubiläums ein größerer Teil der Kirchenrechnungen des 19. Jahrhunderts der evangelischen Gemeinde Artern, vom Heimatverein ARATORA aus Privatbesitz aufgekauft und derzeit noch beim Vereinsvorstand befindlich, an das hiesige Pfarramt übergeben und wird somit Interessierten bald wieder zugänglich sein. Diesen Unterlagen beigefügt werden zwei kirchlich relevante Akten aus dem späten 17. Jahrhundert, verfasst nur wenige Jahre nach dem großen Arterner Stadtbrand von 1683, weiterhin drei wertvolle, gedruckte Bücher mit kirchlichen bzw. regionalgeschichtlichen Inhalten aus dem 18. Jahrhundert. All diese Akten und Druckwerke stammen aus dem vor vielen Jahrzehnten aufgelösten und seither verschollenen Archiv der damaligen Superintendentur in der Nordhäuser Straße.


Orgelweihe

Spendenaufruf auch 2018: Statik bedroht Orgel der Marienkirche!

Die Summe könnte nicht deprimierender sein: 300.000 Euro! Auf diesen horrenden Betrag wird die Wiederherstellung der Statik geschätzt, die derzeit den Fortbestand der Orgel in der Arterner Marienkirche akut bedroht. Die Feststellung des Ungleichgewichts der „Königin der Instrumente“ ist das Resultat einer Untersuchung im Frühjahr 2017: die beiden Pedaltürme kippen nach innen, zudem droht das Instrument, sich auch noch nach vorn zu bewegen. Grund dieses Zustandes ist, dass die Masse der Orgel nicht mehr auf deren gesamte Standfläche abgeleitet wird, sondern sich nur noch auf lediglich zwei Punkte konzentriert! Hilfe tut Not, um die bereits in Teilen verschobene Orgel zu erhalten – und zwar sehr schnell. Der Heimatverein ARATORA wird nach Maßen mitzuhelfen versuchen, Geld zu sammeln und an die Kirchengemeinde weiterzuleiten, um diesen bedrohlichen Zustand baldmöglich abzuwenden. „Die in den Jahren 1693-1697 von dem Mechanikus Thiele aus Erfurt gebaute und im Jahre 1807 von dem Mechanikus Krug aus Merseburg reparierte Orgel in der Stadtkirche zu Artern“ bzw. deren nachfolgendes, aus Eisleben geholtes Instrument darf nicht gesperrt werden oder sich gar noch mehr verziehen! Also, bitte helfen Sie mit, dieses unsägliche Szenario abzuwenden, oder können Sie sich Heiligabend ohne die große Orgel vorstellen? Spenden dafür nimmt der Heimatverein ARATORA über dessen Bankverbindung (siehe auf dieser Homepage unter VEREIN) oder gern auch in bar entgegen. Ob Münzen oder Scheine, die dafür gegebenen Beträge werden der Kirchengemeinde Artern zur Mitfinanzierung der Abwendung des statischen Problems zugeführt. Zum Jahresende 2017 konnten so bereits 650,00 Euro Spenden an Pastorin Lena Burghardt überreicht werden, die innerhalb nur eines halben Jahres eruiert worden sind. Auch 2018 wird der Heimatverein ARATORA weiter für diesen Zweck sammeln: zu Veranstaltungen und bei Anlässen. Bitte helfen auch Sie mit, die Zeit drängt! – Unser Bild zeigt die Titelseite einer Broschüre anlässlich der Orgelweihe 1984 in Artern.


Wasserschloss Artern

Dienstag, 16. Januar 2018

In der aktiv betriebenen Heimatforschung und Genealogie sind „Sternstunden“ so selten Gott sei Dank nicht: sei es die unerwartete Auffindung von wichtigen und interessanten Akten in Archiven, die Entdeckung lange gesuchter Ahnen in Kirchenbüchern oder die Öffnung von alten Schränken auf Dachböden, die dann ab und an spannende Inhalte preisgeben. Die andere Variante ist jene, dass Unterlagen aus Privatbesitz gebracht und dann schenkungs- oder leihweise überlassen werden. Eben dies ist vorige Woche geschehen, als Vereinsmitglied Günther Burghardt aus Bad Frankenhausen ein Fotoalbum mit 55 historischen Aufnahmen, die es im wahrsten Sinne des Wortes in sich haben, überreichte. Durchweg Abbildungen mit Arterner Motiven, mehrheitlich aus der Zeit zwischen 1880 und 1920, kamen diese damals professionell mittels Platten hergestellten Bilder im ungefähren Format A5 als komplette Sammlung zum Heimatverein ARATORA. Das Unglaubliche: die Mehrzahl der Fotos war bislang völlig unbekannt! Somit sind diese wertvollen und sehenswerten Bilder auch noch nie veröffentlicht worden, nämlich u. a. Marktplatz mit altem Rathaus, Häuserreihen in der Wasser-, Johannis- und Harzstraße, Salzdamm, auch Alte Poststraße, Saline-Kunstturm an der Mühle, E-Werk, diverse Unstrut-Motive mit Brücken und Wehr, Schulgebäude, Gaststätten, Ansichten der Saline, der Veits- und Marienkirche. Als absolute bildliche Volltreffer sind eine Aufnahme der Baulichkeiten des Arterner Wasserschlosses mit Schönfelder Straße und Mühlgraben (unser Bild) sowie der alten Kalkhütte nördlich des Friedhofs zu nennen. Diese Objekte waren bislang als fotografische Motive in der Arterner Stadtgeschichtsforschung gänzlich unbekannt! – Die Sammlung Burghardt hat neben einem hohen Schauwert auch und insbesondere stadt-, bau- und kulturgeschichtlich große Werte für Artern. Dies umso mehr, als die meisten der Bilder mit Unterschriften, Notizen und Jahreszahlen versehen worden sind. – Zusammen mit einem inhaltlich ähnlich schönen und umfänglichen Fotoalbum, das bereits im vorigen Herbst ebenfalls vom schon genannten Geber unserem Archiv überlassen worden ist, reizt es unwiderstehlich, diese dort eingeklebten bildlichen Marksteine in einem neuen Buch zu veröffentlichen und so einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Anbieten dafür würden sich als Vorlage (Layout und Seitenumfang) unser sehr erfolgreicher und sukzessive dem Ausverkauf zusteuernden Bildband „Alte Heimat Artern – Die Bildersammlung des Buchbindermeisters Wilhelm Leibnitz (1898-1983)“ von 2017. Ein Arbeitstitel für die avisierte Publikation ist zumindest schon gefunden: „Alt-Artern in Bildern – Die Fotosammlung des Schlossermeisters Hans Burghardt (1897-1970)“.


Chronik Oberheldrungen

Freitag, 12. Januar 2018

Eine intern bereits etwas länger angekündigte Abhandlung zur Geschichte zweier Siedlungen auf der Schmücke wurde zu Ende vergangenen Jahres publiziert: die „Chronik von Harras und Oberheldrungen“ aus der Feder von Ortschronistin und Heimatforscherin Sophie Schrimpf. Auf 68 Seiten und illustriert mit 93 Abbildungen in Schwarzweiß und Farbe ist ein kurzweiliger historischer Gang durch die lange Vergangenheit dieser beiden Orte entstanden. Von der Titelseite grüßt ein altes Foto mit wasserhistorischem Bezug: der Zusammenfluss der Helder mit dem Harras-Bach bzw. Mühl- und Flutgraben (unser Bild). Auf den nun folgenden Seiten nimmt sich die Verfasserin zunächst dem Ortsteil Harras (seit 1939) sowie dessen Gebäuden an, weiterhin der dortigen öffentlichen Wasserversorgung zu alter Zeit. In der sich anschließenden Darstellung der Gemeinde Oberheldrungen werden zahlreiche Aspekte vor allem der jüngeren Ortsgeschichte in Wort und Bild tangiert: Bergbau auf Kali, Vereinswesen, Historien zahlreicher Wohnhäuser und öffentlicher Gebäude, bäuerliches Leben und Arbeiten, Denkmale, Straßenansichten, Kirchengeschichte, Notgeld, Persönlichkeiten des Ortes (Heimatforscher Willi Glaß und Abgeordneter Pfarrer Adolf Heinrich Gräser), das soziale Umfeld im Ort, landwirtschaftliche Betriebe und Gewerbetreibende, Entwicklung des Dorfes nach 1945 usw. Ein Bildanhang mit Fotos überwiegend in Postkartengröße lässt dann optisch gut nachvollziehbar nähere Einblicke in die Vergangenheit von Oberheldrungen zu: Wohnhäuser, landwirtschaftliche Höfe, alte Grabsteine, das bekannte mittelalterliche Steinkreuz in alter Aufnahme, Mühlenwesen, Wappen und Siegel des Dorfes sowie Auszüge aus Kirchenbüchern. – Als Erstlingswerk muss die „Chronik von Harras und Oberheldrungen“ im Format A5 als sehr gelungen und optisch ansprechend bezeichnet werden. Im Gegensatz zu der einen oder anderen veröffentlichten Heimatschrift aus unserer Region während der letzten Jahre braucht sich dieses Heft überhaupt nicht zu verstecken. Im Gegenteil: Gesamteindruck, Schriftbild, Größe der Abbildungen sowie das Layout sind sehr gelungen! Man könnte geradezu geneigt sein, diese qualitätsvolle Broschüre als beispielgebend für die publizistische Wiedergabe ortsgeschichtlicher Daten und Informationen zu bezeichnen! Auch die erfreuliche Tatsache, dass eine Frau für die Autorenschaft verantwortlich zeichnet, ist in der überwiegenden „Männerdomäne“ Heimat- und Familiengeschichte ausdrücklich und löblich hervorzuheben. Dass nicht jedes Teilstück aus der Vergangenheit von Harras und Oberheldrungen angesprochen werden konnte, liegt in der Natur der Sache und den nur begrenzten Möglichkeiten des Umfangs dieser Broschüre. So wurden z. B. die hochinteressanten ur- und frühgeschichtlichen Denkmale und Hinterlassenschaften leider nicht berücksichtigt. Trotzdem wird hier an Heimatfreunde und Interessierte an der Lokal- und Regionalgeschichte eine unbedingte Kaufempfehlung ausgesprochen, zumal auch der Preis von 7,00 Euro (zzgl. Porto und Verpackung bei Versand) gewissermaßen dazu einlädt. Bestellungen nimmt gern entgegen: Sophie Schrimpf, An der Trift 3, 06577 Oberheldrungen. – Nur ganz am Rande sei erwähnt, dass auch zwei Arterner zur Illustration der Chronik beigetragen haben.


Rathaus

Dienstag, 9. Januar 2018

Allen unseren Mitglieder, Freunden und Homepage-Besuchern zunächst ein frohes und gesundes neues Jahr 2018, verbunden mit der Hoffnung auf weiterhin reges Interesse an Orts-, Heimat- und Regionalgeschichte, Familienforschung, an neuen Veröffentlichungen sowie Veranstaltungen mit historischen Bezügen. Am heutigen Tag werden die aktuellen Meldungen nach der Weihnachtspause wieder aufgenommen, diesmal gleich mit einer sehr erfreulichen Mitteilung. – Ende vergangenen Jahres überließ Walter Wilhelm Funcke aus Einbeck, Ehrenbürger der Stadt Artern, dem Heimatverein ARATORA seine 624 Dias umfassende Sammlung mit eigenen Aufnahmen, die während zahlreicher Besuche in Artern von Beginn bis zur Mitte der 1990er Jahre entstanden. Diese Kollektion wurde noch vor Weihnachten in Hamburg digitalisiert und liegt nun in extrem hochauflösenden Bildern vor: Neben zahlreichen Ansichten von Straßen und Gebäuden mit zum Teil längst abgerissenen oder inzwischen umgebauten Häusern sind auch etliche der damals in Stadt und Landkreis Artern maßgeblichen Protagonisten und Entscheidungsträger abgebildet. – Die Sammlung ist somit eine wichtige zeitgeschichtliche Bilddokumentation, sie dokumentiert gut den Übergang von abgewirtschafteten DDR-zeitlichen hin zu sanierten und/oder modernisierten Straßenzügen und Gebäuden nach bundesrepublikanischem Standard. Zudem wurden durch Walter Funckes Bilder Lücken in der bildlichen Dokumentation der Stadtgeschichte während der frühen 1990er geschlossen. Mit der Zeit wird diese Kollektion sukzessive an historischem Wert gewinnen, nämlich umso mehr sich künftig Veränderungen im Stadtbild ergeben. – Derzeit werden die Bilder für öffentliche Präsentationen vorbereitet. Aus Anlass von dreißig Jahren deutscher Einheit wird die Ausgabe des Arterner (N)Ostalgie-Kalenders für das Jahr 2020 durchweg mit diesen Fotos aus der „Nachwendezeit“ illustriert sein. Darüber hinaus könnte auch über die Veröffentlichung einer Auswahl von Bildern in Buchform nachgedacht werden. In der laufenden Stadtgeschichtsforschung werden die Fotos besonders zur Familien- und Häuser- bzw. Bau- und Architekturgeschichte zurate gezogen. – Der Heimatverein ARATORA dankt für diese historisch unschätzbare Sammlung Walter Wilhelm Funcke in Einbeck besonders herzlich! Mit dieser Schenkung hat Walter Wilhelm Funcke erneut seine Verbundenheit mit der Stadt Artern, auch nach dem Tod seines alten Freundes Pfarrer Manfred Gerboth 2013, gezeigt. Selbiges gilt für den Heimatverein ARATORA, den er als langjähriges Mitglied und spendabler Unterstützer zur Seite steht. – Gänzlich los ist Walter Funcke die Arterner Dia-Kollektion dann aber doch nicht. Nachdem jetzt seine Lichtbilder als elektronische Dateien vorliegen, erhält er diese platzsparend als Kopien auf einem Datenstick zurück. Unser Bild aus dieser Zusammenstellung zeigt im Zuge der Errichtung der neuen Sparkasse abgerissene Häuser des 18./19. Jahrhunderts.


Artern um 1940

Freitag, 22. Dezember 2017

Kurz vor Weihnachten und dem Jahresende werden heute die aktuellen Meldungen für 2017 mit nachstehenden Informationen beendet: Vorigen Freitag fand in der Arterner Veitskirche das ausverkaufte Weihnachtskonzert des Heimatvereins ARATORA mit dem Johann-Strauß-Ensemble Leipzig und einem Melodienreigen von besinnlich bis heiter und getragen-festlich bis schwungvoll statt. Unser herzlicher Dank für einen wunderschönen, stimmgewaltigen und instrumental virtuosen Abend zur Adventszeit geht an die Musiker Christine Bath (Sopran), Alexandra Ismer (Piano), Anke Rehfeld (Violine) und Viktor Sawaley (Tenor). Gedankt wird ebenso Bürgermeisterin Christine Zimmer , Bauamtsleiterin Antje Große wie auch Standesbeamtin Christa Michel, weiterhin Patrick Helm vom Kyffhäuser Textilservice Artern, der wieder einmal zusätzliche Bestuhlung kostenfrei organisierte, weiterhin dem Städtischen Bauhof für die weihnachtliche Ausgestaltung der Kirche sowie Volkmar Künne (Ausstellung im Oberer Hof) und Herrn Kuhwald als Betreuer der Veitskirche. Den in der Konzertpause reichlich ausgeschenkten Glühwein sponserte freundlicherweise unsere Bürgermeisterin. Die Erlöse aus dessen Verkauf wurden der bislang vom Heimatverein gesammelten Spendensumme zugunsten der Wiederherstellung der Statik der Orgel in der Marienkirche zugeführt, die sich nach dem Konzert auf 650,00 Euro belief. Der Spendenscheck über diese Summe wurde zwei Tage später in würdigem Rahmen in der Marienkirche an Gemeindebeirat Jürgen Puchta und Kantor Pascal Salzmann überreicht. – Zurück zur Advents- und Weihnachtszeit: Unseren Mitgliedern, Freunden und Homepage-Besuchern wünschen wir geruhsame Fest- und Feiertage, einen fröhlichen Jahreswechsel und einen guten Start ins neue Jahr. Zugleich danken wir für allgemeines und spezifisches Interesse an unserer ehrenamtlichen Arbeit sowie für wiederum zahlreich erfahrene Unterstützungen, Schenkungen, Leihgaben, Hinweise und Informationen. Auch in 2018 werden die Geschichte der Stadt Artern sowie die Heimatkunde und Familienforschung in der Region zwischen Kyffhäuser, Südharz, Unstrut-Tal und Hainleite/Hohe Schrecke wieder im Mittelpunkt stehen: online, mit Veröffentlichungen und Druckerzeugnissen sowie tätiger Arbeit und Veranstaltungen. Bis dahin verabschieden wir uns in den Urlaub. Ab Dienstag, den 9. Januar 2018 werden hier wieder aktuelle Mitteilungen veröffentlicht. – Unser Bild zeigt einen winterlichen Gruß aus Artern um 1940: Blick vom Hang des Weinberges über die verschneite Stadt bis hin zur Sachsenburger Pforte (übrigens eines von zahlreichen „neuen alten“ Motiven unserer voraussichtlich im Spätsommer 2018 erscheinenden, stark bebilderten Buchveröffentlichung zur Arterner Stadtgeschichte im 20. Jahrhundert).


Goetheplatz

Dienstag, 19. Dezember 2017

Eine etwas verfrühte Weihnachtsüberraschung, wie sie schöner nicht hätte sein können, gelangte vor wenigen Tagen zum Heimatverein ARATORA. Zunächst zu nennen wäre ein originales Arterner Adressbuch, vermutlich aus dem Jahr 1907. Mit diesem detaillierten Verzeichnis, untergliedert sowohl nach Berufen und Firmen, als auch alphabetisch nach Namen und ergänzt mit den Einwohnern u. a. von Gehofen, Reinsdorf und Voigtstedt, werden familiengeschichtliche Forschungen ab Beginn des 20. Jahrhunderts sehr erleichtert. Nunmehr liegen für die Zeit von 1894 bis 1940 vier solcher veröffentlichter Verzeichnisse für Artern und Umgebung vor, die als genealogische Helfer für Forschungen dienen. Zudem wurde schenkungsweise überlassen eine 15-bändige (!), pedantisch fortgeschriebene Chronik mit zahlreichen Fotos, Zeitungsartikeln und handschriftlichen Kommentaren. Diese beinhaltet sehr inhaltsreich die Geschichte eines Arterner Wohnbezirkes nach DDR-Duktus und dokumentiert u. a. die Errichtung von Wohnhäusern und Straßenzügen, diverse Baustellen, -trupps und -fahrzeuge, Umfeldverschönerungen, Anpflanzungen, Subbotnik-Einsätze, Anwohner und Hilfskräfte. Hinzu kommen noch weit über 300 (!) lose Privatfotografien mit zahlreichen Arterner Motiven, gleichfalls aus den 1950er bis 1980er Jahren. In der Zwischenzeit wurde ein größerer Teil der Abbildungen eingescannt, und diese werden für einen öffentlichen Vortrag in den nächsten Monaten vorbereitet. Auch in dem noch in Arbeit befindlichen Bildband mit Arterner Ansichten zwischen 1925 und 1975 werden sicherlich etliche dieser Fotos Einzug halten. Als Zugabe zu dieser bereits reichhaltigen Sammlung kamen noch einige Exemplare der Arterner Lokalpresse aus den 1930er Jahren als Geschenke hinzu. – Mit diesen Unterlagen, zzgl. noch etlichen Exemplaren der historischen Zeitschrift „Die Gartenlaube“, die bereits etwas eher zum Verein kamen, werden die Urlaubstage über der Jahreswechsel mit sehr viel (angenehmer) Arbeit ausgefüllt sein. Mögen obige Geschenke zudem beispielhaft sein für künftige Überlassungen bzw. Ausleihen orts- und heimatgeschichtlichen Materials! – Unser Bild zeigt den Goetheplatz zu Beginn der 1980er Jahre aus erwähnter Bildersammlung über die Stadt Artern zu DDR-Zeiten.