Artern

Zur freundlichen Beachtung & aktuelle Meldungen

Aratora

Sie suchen im Handel nicht mehr erhältliche ARATORA-Schriften?

Von den bislang zwanzig Jahrbüchern der Reihe ARATORA seit 1991 ist ein Drittel ausverkauft und somit nicht mehr im Handel oder beim Verein erhältlich. Dies betrifft die Ausgaben 2/1992, 3/1993, 4/1994, 6/1996, 8/1998, 9/1999 und 10/2000, weiterhin einige unserer Sonderschriften, so jene über den Braunkohlebergbau, die Kyffhäuserkleinbahn, das Elektrizitätswerk Bretleben, den Stadtbrand von 1683 oder über die Siegel und Wappen der Stadt Artern. – Je nach Angebotslage und Rücklauf werden diese Schriften in geringer Zahl als antiquarische Exemplare seitens des Heimatvereins ARATORA angeboten. Interessenten schauen bitte unter der Rubrik JAHRBÜCHER nach, ob dort gesuchte Ausgaben angeboten werden und melden sich telefonisch oder per Mail beim Vorstand, wenn Sie ein oder mehrere dieser gebrauchte Exemplare erwerben möchten! Gleiches gilt, wenn Sie genannte Bücher an den Verein zurückgeben möchten, um Interessierten eine Freude zu bereiten. – Hinweis: Andere als oben notierte Bücher werden nicht zurückgenommen, da diese noch vorrätig sind.


Artern 1727

Alte Dokumente gehören in ein Archiv – nicht auf den Müll!

Immer noch landen wichtigste historische Dokumente, Fotos und Bücher im Abfall. Wie viele unwiederbringliche Belege, Sammlungen und Forschungen sind so aus Unkenntnis oder Bequemlichkeit endgültig den Weg alles Irdischen gegangen? Wohl leider mehr als genug! Daher die ganz herzliche Bitte um Nachricht, wenn z. B. Haushaltsauflösungen anstehen und damit für historisches Material möglicherweise Gefahr besteht entsorgt zu werden. Bitte rufen Sie uns an (Tel. 03466 /320139), wir kommen gern vor Ort und nehmen die Unterlagen in Augenschein bzw. stellen diese gern für die Nachwelt kostenlos sicher. – Wenn Sie eventuell vorhandene Einzelbelege, Bilder oder Sammlungen jedoch selbst behalten möchten, danken wir für Ihr Entgegenkommen, diese Unterlagen für unsere Forschungen bzw. die Vereinssammlung scannen, kopieren bzw. fotografieren zu dürfen.


Reprint

Drei Arterner Namenregister kostenlos anfordern!

Durch sehr viel Fleiß und Engagement liegen zwischenzeitlich drei Registraturen von Veröffentlichungen des Heimatvereins ARATORA vor, die von Walter Kawe aus Artern erstellt worden sind, so eine Aufstellung sämtlicher Namen der in den bislang veröffentlichten Zeitschriften der Reihe ARATORA, also von 1991 bis 2010, vorkommenden Personen, weiterhin ein Namenregister der im September 2011 veröffentlichten und jetzt ausverkauften Arterner Stadtchronik des 19. Jahrhunderts „Wichtige Ereignisse in unserem Gemeindeleben“ von Otto Wagner und erst jüngst eine Registratur für das Anfang Dezember 2012 erschienene und gleichfalls vergriffene Buch „Artern und seine Bewohner im 19. Jahrhundert - Arterner Handwerker und Geschäftsleute von 1800 bis 1900“. Alle drei Register sind als kostenfreie PDF-Datei erhältlich und können beim Vorstand des Heimatvereins ARATORA angefordert werden. Der Versand erfolgt per Email. Ausdrucke sind aufgrund des Umfangs nur in Ausnahmefällen möglich; in diesem Falle wird eine angemessene Spende für Kopierung und Porto zugunsten der Sanierung der Arterner Kirchen-Agenda von 1580 erbeten!


Unstrutbuch

Ausverkauftes Buch wieder erhältlich: „Die Unstrut“ als Nachauflage!

Nachdem die bislang umfangreichste Sachbuch-Veröffentlichung des Heimatvereins ARATORA „Die Unstrut - Geschichte(n) vom Fluss zwischen der Sachsenburger Pforte und dem Wendelstein“ (2015) bereits seit etlichen Monaten ausverkauft ist, diesbezügliche Nachfragen jedoch weiterhin bestehen, ist nun eine zweite, durchgesehene Auflage mit 200 Exemplaren Umfang erschienen. „Durchgesehen“ heißt in diesem Fall, dass einige geringfügige Anpassungen und Änderungen vorgenommen werden mussten, so die Tilgung kleinerer Fehler in Orthografie und Ausdruck, die sich trotz aller Sorgfalt leider eingeschlichen hatten, bzw. der Austausch einiger weniger Bilder, die zwar identisch aber mit jetzt besserer digitaler Qualität übernommen worden sind. Inhalt und Layout von „Die Unstrut“ blieben von diesen Modifikationen jedoch komplett unberührt und sind deckungsgleich mit der ersten Auflage. – Der Vertrieb (auch per Post) wird wiederum ausschließlich über den Heimatverein ARATORA und „Das Gute Buch“ in Artern abgewickelt. Bestellungen über ISBN bzw. die Gewährung von Buchhändler-Rabatten sind leider nicht möglich! Der Kaufpreis bleibt mit 19,90 Euro konstant zu dem der Erstauflage. Bestellungen können ab sofort wie folgt getätigt werden: Tel. 03466 / 320139 oder Email: verein@heimatverein-aratora.de. – Noch einmal kurz zum Inhalt: Auf 290 Seiten und illustriert mit über 400, überwiegend historischen Abbildungen widmen sich die Autoren Andreas Schmölling (Artern), Dr. Mathias Deutsch (Erfurt) und Binnenschiffer a. D. Hans-Joachim Büchner (Weißwasser) historischen, volkskundlichen, geografischen, verkehrsgeschichtlichen, wasserwirtschaftlichen sowie kartografischen Themen zur Flussgeschichte der Unstrut und Unstrut-Aue. Im Fokus der Untersuchungen, die schwerpunktmäßig den Zeitraum ab ca. 1750 bis um 1950 umfassen, stehen Geschehnisse in und um die Unstrut-Ortschaften Sachsenburg, Oldisleben, Bretleben, Schönfeld, Artern, Ritteburg, Schönewerda, Bottendorf, Roßleben und Wendelstein. Nachstehende Themenblöcke werden im Buch mit mehr als hundert Kapiteln angesprochen und sind reich illustriert: Daten und Fakten zum Fluss; historische Entwicklungsphasen der Unstrut und deren Flusslandschaft; Aberglaube und Brauchtum im Unstrut-Tal; Brücken und Stege, Straßen und Wege; Landwirtschaft im Unstrut-Tal; Fischerei in der Unstrut und ihren Nebenflüssen; Unstrut-Müller und Mühlen; Hoch- und Niedrigwasser sowie Trockenjahre; Hochwassermarken und Kleindenkmale mit Flussbezug; Baden und Schwimmen im Fluss; Unglücksfälle und Selbstmorde; Schiffbarmachung, Schifffahrt, Schleusen und Treidelwesen; wasserbauliche Maßnahmen, Brücken und Wehre; Persönlichkeiten aus der Unstrut-Region; Gewässerverunreinigung bzw. Gewässerschutz; Menschen, Orte und Natur an der Unstrut.


Kalender 2018

Arterner (N)Ostalgie-Kalender für das Jahr 2018 erschienen!

Seit dem 7. Oktober 2017 wird die neue Ausgabe des (N)-Ostalgie-Kalenders 2018 „Artern in den 60er bis 80er Jahren“ angeboten und ist im „Guten Buch“ Artern sowie beim Heimatverein ARATORA erhältlich. Mit Unterstützung von zwölf Bildgebern konnten dem Kalender erneut 24 bildliche Motive sowie weitere Fotos beigegeben werden. Folgende insgesamt 32 Abbildungen kamen zum Abdruck: Gärtnerei Gerlach mit Schlossstraße sowie Kirche und Rathaus als Titelblatt (unser Bild), Unstrut-Wehr, Kinderkrippe Leipziger Straße und Sündergasse auf der Vorwortseite, zudem Poliklinik und Veitskirche auf der Seite des Jahreskalenders 2018. Die vierzehntägig wechselnden Blätter zeigen: winterlicher Solebach, Rodelbahn auf dem Weinberg, Lastwagen am Geschwister-Scholl-Platz, Voigtstedter Straße, Blick von der Unstrut-Brücke, Vorfrühling im Talgebind, Sicht vom Kirchturm zum Weinberg, Frühlingsspaziergang durch die Saline, Schichtschluss in der Kyffhäuserhütte, Kinder im Sole-Schwimmbad, Altbauten in der westlichen Leipziger Straße, Abrisshaus am Geschwister-Scholl-Platz, Hotel von der Alten Poststraße aus, Marktplatz mit PKWs, obere Ritterstraße mit Getränkestützpunkt, Neubau „Flacon“ in der Ritterstraße, POS „Wilhelm Pieck“, Promenade, Erntedankfest, Saline mit Solebehältern und Altstadt, Metallkunstwerk im Kulturzentrum, Friedhof mit Quelle, Kinder auf dem Weinberg und Blick in die Marienkirche. Die Seite des Jahreskalenders 2018 zeigt die Superintendentur sowie das alte Hotel. – Der Preis beträgt 8,00 Euro. Gebeten wird jedoch um freiwillige Aufrundung auf 10,00 Euro pro Stück (oder gern auch höher), um mit diesen Mehrbeträgen einen Beitrag zur sehr kostenintensiven Sanierung der Orgel in der Marienkirche zu leisten!


Alte Heimat Artern

Bildband „Alte Heimat Artern“ – die Hälfte der Auflage ist weg!

Bei der Suche nach einem attraktiven Weihnachtsgeschenk mit fairem Preis-Leistungsverhältnis ist auch in diesem Jahr der Heimatverein ARATORA wieder gern behilflich! Einerseits empfehlen wir natürlich die nach dem Zwiebelmarkt noch verbliebenen Restexemplare unseres (N)Ostalgie-Kalenders 2018 „Artern in den 60er bis 80er Jahren auf 24 Kalenderbildern“, wie auch den bereits am Freitag, 27. Oktober 2017 erschienenen Bildband „Alte Heimat Artern - Die Bildersammlung des Buchbindermeisters Wilhelm Leibnitz (1898-1983)“ aufmerksam gemacht werden soll! Auf 128 Seiten nimmt dieser alte Arterner Handwerker und Lokalpatriot aus der Leipziger Straße 12 die Interessenten auf eine bildliche Reise durch die Stadtgeschichte mit, die zeitlich zwischen den 1880er und den 1950er Jahren anzusetzen ist. Auf 124 Fotografien in Schwarzweiß wird Bekanntes und weniger Bekanntes aus der Vergangenheit Arterns gezeigt, sei es die Grundsteinlegung des Rathauses, der Markt, der Weinberg, das Industrieviertel, der Bahnhof (auch Kleinbahnhof West), die Innenstadt, die Kirchen, Schulen, Saline-Park, Mühlgraben und Unstrut, die Altstadt mit Saline, der Friedhof sowie Stadtansichten in der Totalen. – Der attraktive Band ist im handlichen Querformat A5 gedruckt, unser Bild zeigt den Buchumschlag mit Blick vom Weinberg auf die Stadt. Nach Auslieferung wird „Alte Heimat Artern - Die Bildersammlung des Buchbindermeisters Wilhelm Leibnitz (1898-1983)“ im „Guten Buch“ Artern und über den Heimatverein ARATORA erhältlich sein. Der Verkaufspreis beträgt 12,00 Euro. Bitte aber zu beachten: Die Auflage beläuft sich auf gerade einmal 300 Exemplare! Interessenten mögen bitte deshalb nicht allzu lange warten, weil eine zweite Auflage kaum möglich sein wird.


Artern

Bewahrt & publiziert: Ihre alten Bilder für unsere neuen Bücher!

Auch für unsere nächsten Bücher und Broschüren bitten wir unsere Mitglieder, Freunde, Interessierte und Homepagebesucher um Mithilfe! In fünfundzwanzig Jahren Publikationstätigkeit mit mehr als dreißig Büchern über unsere Heimatstadt Artern sowie die nähere Umgebung wurden mittlerweile zigtausende Fotos und Dokumente publiziert. So interessant und aufschlussreich dieser überwiegend aus historischen Postkarten und „Standardmotiven“ bestehende Fundus auch ist, an den Reiz privater Aufnahmen kommen diese oftmals nicht heran. Für unsere jüngsten Veröffentlichungen – die Chroniken "Wichtige Ereignisse in unserem Gemeindeleben" sowie „Artern und seine Bewohner im 19. Jahrhundert“, die "Beiträge zur Geschichte der Salinen in Artern vom 15. Jahrhundert bis 1928" und ganz besonders für "150 Jahre Kindergarten Magdalenenstraße in Artern 1865-2015" und "Die Unstrut - Geschichte(n) vom Fluss zwischen der Sachsenburger Pforte und dem Wendelstein" – erhielt der Heimatverein ARATORA viele hunderte Bilddokumente aus privater Hand. Dafür unser besonders herzlicher Dank, und unsere Suche zur Sicherung und Publikation historischer Bilder geht weiter, so für die Ende 2017 geplante "Nachlese" unseres Unstrut-Buches. Dafür werden wiederum altes Bildmaterial und Fotomotive aus den Gemeinden zwischen diesen alten Unstrut-Burgen gesucht. Bitte helfen Sie auch hier bei der Motivfindung und stellen Sie uns die „Schätze“ aus Ihren Fotoalben leihweise zur Verfügung. Oder sprechen Sie mit uns über das Leben Ihrer Vorfahren an und mit der Unstrut, damit diese Überlieferungen erhalten bleiben! – Den Spendern wird auf unserer Homepage sowie in den Veröffentlichungen namentlich gedankt, zudem werden deren Namen als Bildquelle bzw. Bildgeber veröffentlicht. – Trotzdem und aus leidiger Erfahrung nachstehend ein sehr ernstgemeinter Hinweis: alle unsere Veröffentlichungen, deren Inhalte und Abbildungen bzw. der Umfang dieser Homepage sind urheberrechtlich geschützt. Sie sind keine kostenlose Quelle zur Aufhübschung z. B. von Onlinepräsenzen jedweder Art mangels eigenem relevanten Bildmaterial! Die Publikation in anderen, auch elektronischen Medien setzt in jedem Fall vorherige schriftliche Zustimmung voraus. Das gilt ebenso für die Veröffentlichungen von ARATORA-Autoren in anderen Verlagen bzw. unter Regie anderer Herausgeber. Vielen Dank für Ihre Kenntnisnahme!


Kibu-Suche

Suche nach verschollenen Kirchenbüchern aus unserer Heimat!

Die Freude über die jüngst aufgetauchte Abschrift eines Arterner Taufregisters für die Jahre 1902 bis 1906 (siehe unsere aktuelle Meldung vom 29. März 2016) kann leider nicht jene Verluste aufwiegen, die den evangelischen Gemeinden in unserem Kirchenkreis Eisleben-Sömmerda infolge Diebstahls bzw. Nichtrückgabe von Archivalien entstanden sind. Aus diesem Grund werden nachstehend jene Kirchenbücher benannt, die leider abhanden gekommen sind. Zugleich wird um Mithilfe bei der Wiederbeschaffung dahingehend gebeten, bei historischen oder genealogischen Forschungen wachsam zu sein, vor allem aber, wenn Kirchenbücher oder andere kirchliche Archivalien zum Kauf angeboten werden bzw. bei Recherchen sich solche unberechtigt als in Privatbesitz befindlich herausstellen. In diesen Fällen wird um Nachricht an den Archivbeauftragten des Kirchenkreises Eisleben-Sömmerda, Pfarrer Hans-Martin Kohlmann in Wippra (Tel. 034775 / 20348 bzw. kirche-wippra@gmx.de), oder an das Archiv der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen in Magdeburg (Tel. 0391 / 50665990 bzw. archiv.magdeburg@ekmd.de) gebeten. Jede Mitteilung wird vertraulich behandelt! Für die Auffindung nachstehender Kirchenbücher (KB) aus unserem Kirchenkreis Eisleben-Sömmerda sind Belohnungen ausgesetzt worden:

Günstedt: KB 1598-1665,
Günstedt: KB 1757-1799 (aus dem Pfarrhaus gestohlen; zwei weitere verschollene Kirchenbücher sind der Kirchengemeinde als Postpaket aus Mecklenburg-Vorpommern zugeschickt worden!),
Hohlstedt: KB 1579-1700 (aus dem Pfarrhaus Wallhausen gestohlen!),
Hohlstedt: KB 1700-1768,
Hohlstedt: KB 1769-1821,
Langenroda: KB 1599-1708 (an Ahnenforscher ausgeliehen und nicht zurückgegeben!),
Mansfeld: KB 1571-1667 (aus dem Amtszimmer des Pfarrers gestohlen!),
Sotterhausen: KB 1659-1786 (an Ahnenforscher ausgeliehen und nicht zurückgegeben!),
Wallhausen: KB 1636-1690 (im Pfarrhaus Wallhausen gestohlen; ein weiteres verschollenes Kirchenbuch wurde von unbekannter Person wieder in den Gemeinderaum gelegt!) und
Wallhausen: KB 1749-1780.


Clerus Mansfeldicus

Auffindung & Erhalt alter kirchlicher Akten - Gegenbeispiele aus Artern!

Seit Sommer 2016 hat der Heimatverein ARATORA aufgezeigt, das es auch anders gehen kann: eine auf einem Trödelmarkt angebotene (bislang unbekannte) Abschrift aus dem Taufbuch der evangelischen Gemeinde Artern, betreffend die Jahre 1902 bis 1906 mit rund 800 Einträgen, konnte vom Anbieter erworben werden und ist dem hiesigen Pfarramt als Schenkung zur Verwahrung gegeben worden. Zudem übernahm im selben Jahr der Heimatverein ARATORA die gesamten Kosten für die komplette Sanierung eines arg zerlesenen Kirchenbuches mit den Eintragungen der Sterbefälle in der Gemeinde Artern zwischen den Jahren 1855 und 1905. In aufwendiger Handarbeit ist der Foliant in Halle/S. frisch eingebunden worden, zuvor wurden Klebungen vorgenommen sowie die Einzelseiten repariert. Derzeit in Arbeit ist die Sanierung einer sog. Kirchen-Agenda von 1580, die Arterner Pfarrern als Leitlinie zur Umsetzung der lutherische Lehre und für das Gemeindeleben diente. Diverse handschriftliche Notizen früherer hiesiger Geistlicher zeugen vom regen Gebrauch, daraus resultierend auch der derzeitige Erhalt des Buches. Nach der voraussichtlichen Wiederherstellung im Herbst 2017 wird der Heimatverein ARATORA auch diese Agenda dem Pfarramt Artern als Schenkung überlassen. Weiterhin wird noch im Jahr des Reformationsjubiläums ein größerer Teil der Kirchenrechnungen des 19. Jahrhunderts der evangelischen Gemeinde Artern, vom Heimatverein ARATORA aus Privatbesitz aufgekauft und derzeit noch beim Vereinsvorstand befindlich, an das hiesige Pfarramt übergeben und wird somit Interessierten bald wieder zugänglich sein. Diesen Unterlagen beigefügt werden zwei kirchlich relevante Akten aus dem späten 17. Jahrhundert, verfasst nur wenige Jahre nach dem großen Arterner Stadtbrand von 1683, weiterhin drei wertvolle, gedruckte Bücher mit kirchlichen bzw. regionalgeschichtlichen Inhalten aus dem 18. Jahrhundert. All diese Akten und Druckwerke stammen aus dem vor vielen Jahrzehnten aufgelösten und seither verschollenen Archiv der damaligen Superintendentur in der Nordhäuser Straße.


Orgelweihe

Spendenaufruf: Statik bedroht Orgel in der Marienkirche!

Die Summe könnte nicht deprimierender sein: 200.000 Euro! Auf diesen horrenden Betrag wird die Wiederherstellung der Statik geschätzt, die derzeit den Fortbestand der Orgel in der Arterner Marienkirche akut bedroht. Die Feststellung des Ungleichgewichts der „Königin der Instrumente“ ist das Resultat einer Untersuchung im Frühjahr 2017: die beiden Pedaltürme kippen nach innen, zudem droht das Instrument, sich auch noch nach vorn zu bewegen. Grund dieses Zustandes ist, dass die Masse der Orgel nicht mehr auf deren gesamte Standfläche abgeleitet wird, sondern sich nur noch auf lediglich zwei Punkte konzentriert! Hilfe tut Not, um die bereits in Teilen verschobene Orgel zu erhalten – und zwar sehr schnell. Der Heimatverein ARATORA wird nach Maßen mitzuhelfen versuchen, Geld zu sammeln und an die Kirchengemeinde weiterzuleiten, um diesen bedrohlichen Zustand baldmöglich abzuwenden. „Die in den Jahren 1693-1697 von dem Mechanikus Thiele aus Erfurt gebaute und im Jahre 1807 von dem Mechanikus Krug aus Merseburg reparierte Orgel in der Stadtkirche zu Artern“ bzw. deren nachfolgendes, aus Eisleben geholtes Instrument darf nicht gesperrt werden oder gar noch mehr in sich verziehen! Also, bitte helfen Sie mit, dieses unsägliche Szenario abzuwenden, oder können Sie sich Heiligabend ohne die große Orgel vorstellen? Spenden dafür nimmt der Heimatverein ARATORA über dessen Bankverbindung (siehe auf dieser Homepage unter VEREIN) oder gern auch in bar entgegen. Ob Münzen oder Scheine, die dafür gegebenen Beträge werden jeweils umgehend der Kirchengemeinde Artern zur Mitfinanzierung der Abwendung des statischen Problems zugeführt. Vielen herzlichen Dank dafür. Die Zeit drängt! – Unser Bild zeigt die Titelseite einer Broschüre anlässlich der Orgelweihe 1984 in Artern.


Ehrung Dr. Römer

Dienstag, 21. November 2017

Am vergangenen Freitag fand zum sechsten Male die Ehrenamtsgala der Stadt Artern statt. Zehn engagierte Frauen und Männer wurden im Freizeitzentrum von Bürgermeisterin Christine Zimmer für ihr langjähriges und freiwilliges Engagement geehrt. Darunter auch ein Mitglied des Heimatvereins ARATORA: Dr. Axel Römer, wohnhaft in Pulheim bei Köln (unser Bild), der damit der bislang am weitesten von Artern entfernt lebende Preisträger ist. Als Einreicher für diesen Vorschlag zeichneten Ursula Telschow aus Schönfeld und der Vorstand des Heimatvereins verantwortlich. In der gemeinsamen Begründung heißt es: Trotz geografischer Entfernung ist Dr. Axel Römer aus Pulheim in Nordrhein-Westfalen noch immer sehr eng mit seiner Heimatstadt Artern verbunden. Dies äußert sich einerseits in jährlich mehrfachen Besuchen, andererseits in umfänglicher ehrenamtlicher Arbeit sowie unschätzbarer finanzieller Unterstützung. Er ist besonders aktives Mitglied im Heimatverein ARATORA. Im Rahmen der lokalhistorischen Arbeit widmet er sich familiengeschichtlichen Forschungen in Kirchenbüchern und städtischen Akten sowie deren wissenschaftlicher Erfassung, Katalogisierung, Niederschrift und Darstellung. Aufgrund historischer und familiärer Wurzeln liegt ihm besonders der Erhalt der Kirche St. Kilian von 1741 in Schönfeld am Herzen, für deren Sanierung er sich in Vergangenheit mit beachtlichen Mitteln einsetzte und auch in Zukunft diesbezüglich Hilfe zugesichert hat. So trug er für die im Frühjahr 2017 abgeschlossene, denkmalgerechte Sanierung des Barockaltars in der Kilian-Kirche einen Großteil der Kosten. Auch für die malerische Ausgestaltung des Altarraumes in dieser Kirche hat Dr. Römer großzügig private Geldmittel überlassen. Für die demnächst beabsichtigte Sanierung der Kirchenfenster in St. Kilian gab er bereits Zusagen zur Unterstützung. Ebenso ist Dr. Axel Römer hinsichtlich der Sanierung von historischen Kirchenbüchern löblich in Erscheinung getreten. So hat er in Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden und z. T. mit dem Heimatverein ARATORA einzelne Bücher aus Artern und Voigtstedt komplett bzw. teilweise auf eigene Kosten fachgerecht sanieren und neu einbinden lassen. Im Vorfeld der gerade im Gange befindlichen, gleichfalls sehr kostenintensiven Erhaltung und Neubindung einer sog. Kirchen-Agenda von 1580 aus dem verschollenen Archiv der vormaligen Superintendentur Artern hat Dr. Römer die Kosten für die Trocknung, Reinigung und Untersuchung auf Kontaminationen dieses alten und für die Stadtgeschichte Arterns bedeutenden Buches im Zentrum für Bucherhaltung Leipzig getragen. Nicht zuletzt hat sich Dr. Römer bei der Finanzierung der Kosten für die Wiederherstellung dreier wichtiger Denkmale in Artern mit großzügigen Spenden beteiligt: Lutherstein von 1819, Friedensstein von 1871 und Wappenstein von ca. 1735.


Kronengarten

Freitag, 17. November 2017

Im Rahmen einer familien- und gebäudegeschichtlichen Arbeit, verbunden mit der Ermittlung der vormaligen Bewohner eines eng begrenzten, historischen Wohnviertels der Stadt Artern, wird heute um Mithilfe wie folgt gebeten. Im Fokus derzeitiger Recherchen steht der Kronengarten, ein kleiner Siedlungsbereich östlich der ehemaligen Gaststätte zur Krone in der Alten Poststraße bzw. südlich des westlichen Abschnittes der Leipziger Straße. Mithilfe von alten Stadtplänen, Einwohnerbüchern, Steuerverzeichnissen, Archivalien sowie Eintragungen in den Kirchenbüchern sollen zur Geschichte des Kronengartens möglichst viele Daten ermittelt werden. Wichtig hierbei sind besonders auch persönliche Erinnerungen, mündliche Überlieferungen sowie Namen der einst dort ansässig gewesenen Familien und Personen. Hierzu werden Mitteilungen und Informationen aus Artern erbeten. Für die Forschungsarbeit zum Kronengarten werden außerdem und ganz besonders Fotos von ehemaligen Bewohnern, Häusern und Gärten sowie Gesamtansichten gesucht, die dazu dienen, besagte Recherchen anschaulich zu machen. – Der Kronengarten hatte nicht den besten Ruf, es wohnten dort über Generationen hinweg oft sozial schwache und/oder arme Familien. Das Wohnumfeld war eher dürftig und die Grundversorgung, z. B. mit Wasser und Energie, rückständig. Diese damaligen Umstände sollen bei potentiellen Zeitzeugen jedoch keine falsch verstandene Scham erzeugen, über diesen alten Wohnbereich nicht zu berichten! – Mit Errichtung des Vestibüls mit Saal neben dem Hotel „Stadt Artern“ sowie der beiden Kaufhallen fand der Kronengarten ein baulich bedingtes Ende. Die Arterner Stadtchronik berichtete darüber: „Gegen Ende des Jahres 1968 war das Bauvorhaben "Kultur- und Versorgungszentrum“ im vollen Gange. Zur Schaffung der Baufreiheit waren 32 Familien aus abbruchreifen Häusern in Neubauwohnungen im Talgebind umgezogen. Dem folgte der Abbruch von Altbauten in der Thälmannstraße [heute Leipziger Straße] und der Alten Poststraße.“ – Unser Bild zeigt den Blick aus dem früheren Kronengarten auf die Rückseiten der Wohnhäuser Leipziger Straße 40 bis 42, wohl um 1975 (Sammlung Dr. Axel Römer, Pulheim).


Walter Funcke

Dienstag, 14. November 2017

Kein Karnevalsscherz zum 11.11.: Mit einer ganz besonderen und höchst willkommenen Überraschung für den Heimatverein ARATORA stand am vergangenen Sonnabend Walter-Wilhelm Funcke (unser Bild), Ehrenbürger der Stadt Artern aus Einbeck, vor der Tür. Er verschenkte seine private Sammlung mit fast 700 Dias – ausschließlich eigene Aufnahmen mit Arterner Motiven aus den frühen 1990er Jahren, als die ersten Kontakte zwischen unserer Stadt und Einbeck in Niedersachsen geknüpft und gefestigt worden sind. Es handelt sich somit um einmalige Bilddokumente aus der rückblickend nicht selten „konfusen und wilden Zeit“ kurz vor bzw. nach der deutschen Einheit. Nach einer ersten, noch sehr oberflächlichen Sichtung kann resümiert werden: Gut dokumentiert auf den Dia-Positiven ist der damalige Zustand der Stadt, besondere deren (kaputte) Straßen, (grau-ruinösen) Häuser und die abgewirtschaftete Industrie – beredte lokale Zeugnisse sozialistisch-zentralisierter Misswirtschaft und des nahen Staatsbankrotts der DDR. Aber auch die eine oder andere „Koryphäe“ der "Wende- und Nachwende-Zeit", nicht wenige sind mittlerweile längst nicht mehr unter uns, ist abgebildet. – Die Dia-Sammlung soll demnächst komplett digitalisiert werden, um z. B. den Arterner (N)Ostalgie-Kalender für das Jahr 2020 mit relevanten Abbildungen bereichern zu können. Dieser fungiert auf der mittelfristigen Vorbereitungsliste unserer nächsten Publikationen unter dem Arbeitstitel „Artern um 1990. Dreißig Jahre Deutsche Einheit“. Zuvor schon wird auf dieser Homepage sicherlich das eine oder andere besonders interessante Dia vorgestellt. Nach der Digitalisierung wird es voraussichtlich im Frühjahr 2018 einen ersten Bildervortrag mit diesen Aufnahmen geben. Über einen Bildband mit einer Auswahl aus der Dia-Kollektion von Walter Funcke anlässlich der dreißigsten Wiederkehr der Einheit unseres deutschen Vaterlandes wird nachgedacht. – Ein besonders herzlicher Dank geht nochmals nach Einbeck für die Überlassung dieser einmaligen, reichhaltigen und zeitgeschichtlich wichtigen Bildersammlung zur jüngeren Stadtgeschichte Arterns. Dies nicht, ohne zu erwähnen, dass Walter Funcke über lange Zeit hinweg stets auch anderweitig als Förderer und Unterstützer des Heimatvereins ARATORA, dessen langjähriges Mitglied er ist, gewirkt hat! (Und unser Ehrenbürger aus Einbeck ließ „nebenbei“ durchblicken, dass er noch etliche weitere Fotosammlungen mit Motiven aus Artern seit 1990 habe!)


Bodendenkmalpfleger Beichlingen

Freitag, 10. November 2017

Am vergangenen Wochenende war Schloss Beichlingen im Nachbarkreis Sömmerda Ziel von über fünfzig Bodendenkmalpflegern, nachdem das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie zu einer Tagung dorthin eingeladen hatte. Unter dem Titel „Ur- und Frühgeschichte im nordöstlichen Thüringen Becken“ fand im Saal des Hohen Hauses eine ganztätige Weiterbildung statt, bestehend aus Vorträgen sowie anschließenden Exkursionen zu vorgeschichtlichen Bodendenkmalen. Nach Begrüßung und Präsentation durch „Schlossherr“ Lothar Bechler stellte Gebietsreferent Dr. Mario Küßner einen linienbandkeramischen Begräbnisplatz bei Höngeda im Unstrut-Hainich-Kreis mit Spondylus-Muscheln aus dem Mittelmeergebiet als Grabbeigaben vor (unser Bild). Dem folgten Ausführungen von Sandra Schneider zum jungsteinzeitlichen Erdwerk bei Niederzimmern am Fuße des Ettersberges und dessen Erforschung mittels verschiedener archäologischer Prospektionsmethoden. Dr. Klaus-Peter Wechler berichtete über aktuelle Grabungen und Funde im Industriegebiet „Kiebitzhöhe“ bei Kölleda von der mittleren Steinzeit bis zur Völkerwanderung. Auch Artern stand im Mittelpunkt eines Referats, das Kevin Bartel hielt. Er berichtete über die Grabung im Zuge der Errichtung der L 1772n (Abfahrt Artern der Autobahn A71, Kreisverkehr in Richtung Schönfeld/Ringleben), die eine bronzezeitliche Siedlung mit acht verschieden ausgerichteten Häusern, diversen Gruben aus dieser Zeit, weiterhin spätneolithische Grabbefunde sowie bronzezeitliche Grabensysteme (Pit aligments) und eine mittelalterliche Landwehr am Kyffhäuserbach zutage brachte. (Die zweite abgeschlossene Grabung, jene im Bereich der Kyffhäuserhütte Artern mit neolithischen Feuerstein-Bergwerken, war Arbeitsplatz eines anderen Teams des TLDA.) Zum Abschluss widmete sich Robert Knechtel der eisenzeitlichen Funkenburg bei Westgreußen und analysierte dort gemachte Keramikfunde der Latène- und Przeworsk-Kulturen. Am Nachmittag wurden zwei Exkursionen angeboten: zur bronzezeitlichen bzw. merowingerzeitlich umgebauten Monraburg an der Hohen Schrecke und zum Fürstenhügel bei Leubingen aus der Aunjetitzer Kultur. – Trotzdem eine bis Mittag defekte Heizung die Stimmung der Besucher leicht unterkühlte, war die Tagung des Landesamtes für die Ehrenamtlichen in Beichlingen doch ein Gewinn an Wissen und Kontakten – und ein lohnendes Ausflugsziel ist das Schloss ohnehin zu jeder Zeit!


Tafel 1977-2017

Dienstag, 7. November 2017

Die Große Sozialistische Oktoberrevolution ab dem 6. November 1917 (nach gregorianischer Zeitrechnung) in Russland! Was wäre das dieser Tage für ein Feiermarathon zur hundertsten Wiederkehr geworden: mit unsäglichem Gehätschel um den Befehlsgeber zum Zarenmord, Uljanow-Lenin, um seine Bolschewiken-Banden und deren als Heldentat glorifizierten Raubüberfall auf das Winterpalais! Wenn, ja wenn nicht der Herbst 1989 und jener des Jahres 1990 in der DDR dazwischen gekommen wären! Deswegen sind nun auch die Jubelorgien und das Brimborium zum Jubiläum hinfällig. Und doch: der Schatten des Kommunismus ist noch immer lang, und manchmal fällt er sogar auf das Städtchen Artern, z. B. in den Salinepark. – Als nämlich Arbeiter des Bauhofes kurz vor Ostern 2017 den reichlich verwilderten Bereich um den Gedenkstein für Ernst Thälmann, dem „roten Arm“ Stalins in Deutschland, nach Jahren frei schnitten, kam ein allgemein bekanntes Relikt aus tiefsten DDR-Tagen wieder ans Tageslicht, eine Tafel (unser Bild) auf der zu lesen ist: „Die Jugend des Kreises Artern / im Jahre 1977 / an die Jugend des Jahres 2017 / Zu öffnen am 100. Jahrestag / der Großen Sozialistischen / Oktoberrevolution“. Dieser Aufforderung zum genanntem Termin nicht nachzukommen, wäre töricht gewesen; auch bei zwischenzeitlich demokratischen Verhältnissen. Für besagten Tag war die Öffnung somit gedanklich bereits fixiert. Aber es kam anders, ganz anders! – Nachdem die ominöse Tafel zutage gekommen war, wurde deren Offerte zur Öffnung der vergrabenen Zeitkapsel bereits verfrüht durch die städtischen Arbeiter nachgekommen. Doch leider ist bei den daraufhin unternommenen Erdarbeiten das ominöse Gefäß mit Briefen von vor vierzig Jahren nicht entdeckt worden! Aus diesem Sachverhalt ergeben sich nun folgende Optionen: die Kapsel wurde nicht direkt unter der Platte verstaut und ist noch im näheren Umfeld in der Erde befindlich (unwahrscheinlich). Oder aber das Gefäß wurde vorsätzlich schon früher gehoben! Ob es in diesem vermuteten Fall nun Neugierige und Witzbolde oder vielleicht einer (bzw. mehrere) der damaligen Briefschreiber waren, die heimlich geschaufelt haben mögen, sei dahingestellt. Letztere Variante macht aber durchaus Sinn, denn wer weiß schon, was damals von Kindern und Jugendlichen für hanebüchene Inhalte zu Papier gebracht worden sind und in die Zeitkapsel verfrachtet wurden? Mag also durchaus sein, dass sich da jemand einer potentiellen öffentlichen Blamage nach vierzig Jahren entziehen wollte und vorsichtshalber selbst Hand angelegt hatte. Wohl eben deshalb wird es nun leider keine Hebung der sozialistischen Grüße in Form von sechzig Briefen der Pioniere und FDJler aus Artern vom 6. November 1977 an die Jugend von 2017 geben können. Der historische Verlust hält sich in engen Grenzen, schade ist es nur um den potentiellen Humorfaktor! Obige steinerne Tafel 1977-2017 vor dem Quarzit mit dem Thälmann-Konterfei, das der Bildhauer Prof. Gerhard Lichtenfeld (1921-1978) aus Halle/S. geschaffen hatte, wurde entfernt und sichergestellt.